Nach dem samstäglichen Warm-Up mit Tief Dragi und über 30 Knoten bescherte Sturmtief Eberhard wochenendkonform den Rheinsurfern historische Ausnahmebedingungen mit über 50 Knoten Wind. Bei angenehmen 12 Grad und späterem Sonntagssonnenschein fanden sich fast alle lokalen Rheinsurfer der letzten Dekaden, wie auch unzählige Passanten ein, um dem Naturschauspiel beizuwohnen.
Während zu Beginn die Wassersportler noch mit Segelgrößen um 4,5m² ihr Glück versuchten, führten die selektiven Bedingung zu Segelgrößen zwischen 3,6 und 4,0, indes auch diese in den Böen massiv überpowert. In Phasen fliegenden Wassers mit teilweise über 50 Knoten blieb als Option nur der schnelle Landgang oder die „Notwasserung“.
Gegen Abend pendelte sich der Wind auf 30 bis 40 Knoten ein und bescherten den übrig gebliebenen Stormchasern noch eine magische Abendsession bis zum Untergang der Sonne.
Hajo (G-619) surft seit 1988 auf dem Rhein, aber an solche grandiosen Bedingungen kann er sich nicht erinnern. Festgehalten wurden diese epischen Moment neben vielen Handyaufnahmen durch Karl-Heinz Tappe und Martina Gorges.
