In ganz besonderer Atmosphäre ging es am späteren Sonntagabend vor Mainz zur einer Session mit großem Material (Tabout Rocket 135l, RRD 8,0 m2). Nachdem die verschiedenen Vorhersagen von WeatherPro, Windfinder und Windy für 17:00h NW-Wind ankündigten, zeigte sich auf dem Radarbild ein erst später eintreffendes Regenfeld, dem üblicherweise Wind vorrausgeht. Da jeder ambitionierte Windsurfer ungern Zeit am Wasser ohne Wind verbringt, geht es für uns Hobbymeteorologen immer darum, den optimalen Zeitpunkt zu antizipieren.
Ob es Glück oder Können war mag dahinstehen; jedenfalls begann der Wind um 18:30h mit dem Eintreffen und startete richtig durch, unmittelbar bei „Betreten“ des Wassers.
Eine gute halbe Stunde konnten mit recht konstanten und geschätzten 12-16 Knoten zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz über den Rhein gependelt werden. Manch ein Zaungast staunte nicht schlecht über die Wasseraktivitäten jenseits der traditionellen Fahrgeschäfte. Volksfeststimmung und hämmernde Bässe machten diese Abendsession zu etwas besonderem.
Als der Regen eintraf ging der Wind langsam zurück, die Musik verstummte und setzte das Signal zum Abbauen.
Mit Rüstzeiten von 20 Minuten von Haustür bis zum Start auf dem Wasser und retour war diese Session eine klassische Quick-In-Quick-Out-Veranstaltung – nicht lange, aber dank präziser Wetterplanung effektiv und inspirierend.
Aloha
GER-619

Waaaaahnsinn!!! Ist das nicht saugefährlich???
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Nein, überhaupt nicht. Man muss aber auf die Schiffe aufpassen.
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Bei DER Strömung???
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Die Strömung ist sogar vorteilhaft, da man leichter Höhe laufen kann.
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Hört sich super an!
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