Bei rund 15 Knoten Grundwind und segelfüllenden Böen zelebrierten am 18.06.2015 die mittelrheinischen River Ripper unterstützt von Fachkräften aus Wiesbaden und Aschaffenburg auf glasplattenähnlichen Raceflächen eine hervorragende Session. Eingerahmt von Burgen und Weinbergen ging es bei sommerlichen Temperaturen für die Meisten, insbesondere Freestyler, mit 5,4 bis 5,8m2, die Racer mit 6,7 und 7,2m2 mit Geschwindigkeiten nahe an die 50 km/h über die Flachwasserrennstrecke.
Anders als einige andere Spots rheinaufwärts mit kleineren Wellen bis hin zu kleinen Rampen bietet der Mittelrhein Speedflächen auf denen es sich butterweich Halsen lässt wie in frischem Pulverschnee.
Ein Debütant am Spot, der trotz seinen hervorragenden Surffähigkeiten (Freestyler) anfangs mit der im Verhältnis zu anderen Spots überdurchschnitt starken Strömung zu kämpfen hatte, war begeistert.
Nimmt man das Gesamtpaket von Spielzeugeisenbahnkulisse, Kompressions- und Thermikeffekte, Racebedingungen und viel Platz zum Aufbauen, entführt einen der Rhein immer wieder nach nur wenigen Minuten der Anfahrt in den Urlaub – sei es im Rahmen einer aktiven Mittagspause oder als After Office Session.
Da es sich um eine stark befahrene Wasserstraße handelt, gilt es für alle, sich an Regeln zu halten, und sich mit den Bedingungen und Besonderheiten vertraut zu machen.
Da nicht alle Spots für das „Segelsurfen“ geöffnet sind, sollte man sich auch hier entsprechend informieren.
Mehr Bilder auf der Gallerie-Seite!
Nach der Session ist vor der Session.
Bis bald auf dem Wasser
Aloha
G-619
