Großartige Frühjahrssessions bei sommerlichen Temperaturen

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Auf solche Tage wartet jeder Windsurfer. Sie sind der Grund, warum man auch bei nicht so charmanten Bedingungen (4°C, Nieselregen und böigem Wind) das Training über das Jahr aufrechterhält, um dann auf den Punkt fit zu sein.

Meteorologische Voraussetzung im Frühling ist meist die Kombination zweier Tiefdruckgebiete, die warme Luft nach Norden schaufeln und von einem zweiten Tiefdruckgebiet mit Wind angetrieben werden.
Das Sahnehäubchen ist dann, wenn das ganze bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen stattfindet.

Diese für Windsurfer großartige Kombination fand sich durch das Sturmtief Zoran in der Mitter der ersten Maiwoche am Rhein.

Hier gaben sich die Spitzenkräfte der lokalen Szene ein Stelldichein, bestaunt von Passanten, die nicht nur über die Anzahl an Surfer und Menge des Materials, sondern vor allem über deren sportliche Treiben auf der Bundeswasserstrasse mit hohem Pegel bis an die Uferkannte überrascht wurden.

Vor allem, wie Lokalmatador Andy Pusch (G-121) einen Frontloop nach den anderen in die rheinischen Wellen stampfte, sorgte für „ohs“ und „aah“ bei Passanten wie beim fachkundigen Publikum.

Für alle waren es außergewöhnlich gute zwei Tage hintereinander, die weiter Fahrten oder gar Flüge ersparten, vielmehr das Privilegs des heimischen Starkwindspots genießen ließen.

Nach zunächst anfangs sehr schwankenden Winden zwischen 18 und 28 Knoten – die meisten fuhren zwischen 4,7 und 5,3 m² – nahm der Grundwind auf bis zu 20 Knoten dann zu und fand sich in Spitzen bei teilweise fliegende Wasser, bei Ende 7, Anfang 8 Windstärken.

Gegen Abend nahm der Wind ein wenig ab, wurde gleichzeitig konstanter, sodass die tagsüber anderweitig Beschäftigten noch mit 5,3 m² eine Sunset Soul Session zelebrieren konnten.

Auch der Folgetag bot exzellente Bedingungen mit etwas weniger von allem: Etwas kühler, etwas geringerer Grundwind, vor allem aber auch nicht so böig wie am Vortrag. Gefahren wurde in der Regel zwischen 4,8 und 5,8 m², teilweise etwas über 6 m². Auch dieser Tag bot über rund 5 Stunden für den Rhein vergleichsweise konstante Bedingungen bei herrlichem Wetter, sodass für jeden etwas dabei war.

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